V o r b e m e r k u n g e n

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„ Jede Gesellschaft kann auf Dauer nur so intelligent, leistungsfähig und erfolgreich sein wie die Menschen, aus denen sie besteht. Es kommt deshalb darauf an, immer wieder Bedingungen zu schaffen, die es erlauben, alle in ihr vorhandenen Fähigkeiten und Talente voll zu entfalten und auszuschöpfen.“


Diese Aussage Alfred Herrhausens ist als Grundaussage der sonderpädagogischen Arbeit der Alfred-Herrhausen-Schule zu verstehen. Alle Schülerinnen und Schüler dieser Schule haben zahlreiche Fähigkeiten und Talente. Um diese voll entfalten zu können, benötigen sie ein annehmendes Klima und optimale Bedingungen. Im Rahmen der Namensgebung der Schule im Dezember 1999 hat sich das Kollegium der Alfred-Herrhausen-Schule einstimmig dazu entschlossen, diese Aussage, die nach wie vor uneingeschränkte Gültigkeit hat, zum Leitsatz der täglichen sonderpädagogischen Arbeit zu bestimmen. Seit der Fertigstellung des letzten Schulprogramms im Jahr 2000 konnten die gesetzten Ziele und formulierten Perspektiven weitgehend umgesetzt werden.

Allgemeine Aussagen zur Schule

Die Alfred-Herrhausen-Schule ist seit dem Jahr 2001 eine städtische Sonderschule für Lernbehinderte und Erziehungshilfe im organisatorischen und personellen Verbund (Schule der Primar- und Sekundarstufe I). Mit Beginn des Schuljahres 2004/2005 wird sie als „Offene Ganztagsschule“ geführt. Aktuell lautet ihre offizielle Bezeichnung: Städtische Förderschule, Förderschwerpunkte: Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung. Die Förderung der Schüler erfolgt an vier Standorten im Stadtteil Garath:

1. Die Stammschule an der „Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße“ besteht aus zwei Gebäuden und einem großen Schulhof.

2. Zwei Oberstufenklassen werden in angemieteten Räumen im Gebäudekomplex der Bezirksverwaltungsstelle auf der Frankfurter Straße 225a auf das Leben nach der Schule vorbereitet.

3. Jugendliche mit einer Schulverweigerungsproblematik werden in Kooperation mit dem Caritasverband Düsseldorf und der Hauptschule Melanchthonstraße im Rather Modell Süd gefördert. Die großzügigen Räumlichkeiten des ehemaligen Pfarrzentrums St. Norbert - Josef-Kleesattel-Straße 2 – bieten optimale Fördermöglichkeiten. Umgezogen in die Walzwerkstraße 14; 40599 Düsseldorf

4. Die Offene Ganztagsschule” (OGS) wird überwiegend im benachbarten Anne-Frank-Haus durchgeführt. Diese Jugendfreizeiteinrichtung der evangelischen Kirchengemeinde Garath-Hellerhof liegt zwei Fußminuten von der Stammschule entfernt und ist auch für Erstklässler gefahrlos selbstständig zu erreichen.

Schulstandort und Einzugsgebiet

Die Alfred-Herrhausen-Schule liegt im Stadtteil Garath im Düsseldorfer Süden. Der Stadtteil entstand in seiner jetzigen Form zwischen 1960 und 1970 und weist eine Historie auf, die bis in das 14. Jahrhundert reicht. Im Rahmen der Urbanisierung entstanden in kurzer Zeit auf kleiner Fläche zahlreiche Mietwohnungen und wenig Eigenheime. So wohnen auf 3,6 Quadratkilometern fast 20.000 Menschen. Dies entspricht einer Durchschnittszahl von 5.265 Einwohnern pro Quadratkilometer. Das Stadtbild ist von vielen Betonflächen, rot geklinkerten Gebäuden und einer mehrstöckigen Bauweise geprägt. Das große Mietangebot, die niedrigen Preise und der soziale Wohnungsbau bestimmten die Bevölkerung des Stadtteils. Ein hoher Ausländeranteil, seit drei Jahren eine verstärkte Ansammlung von sog. „Russlanddeutschen“, vermehrt Sozialhilfeempfänger und die wenig anheimelnde Bauweise führten dazu, dass der Stadtteil über die Grenzen Düsseldorfs hinweg negativ bekannt wurde. Von Seiten der Stadtverwaltung, der Kirchen und der Jugendhilfeträger wird viel investiert, um einer Ghettoisierung entgegen zu wirken.

Schülerschaft

Die Alfred-Herrhausen-Schule wird im Schuljahr 2004/2005 von 220 Schülern besucht. In den letzten Jahren ist die Schüleranzahl um 20 % gestiegen. Dies ist einerseits auf das umfassende sonderpädagogische Angebot und andererseits auf die Erweiterung der Schule um die Abteilung „Schule für Erziehungshilfe“ zurückzuführen. Die Schüler kommen vorwiegend aus den Stadtteilen Garath, Hellerhof, Benrath, Holthausen, Urdenbach, Reisholz, Hassels, Wersten, Itter und Monheim. Alle Schüler haben ein Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs durchlaufen. Sie haben aufgrund sozialer, organischer, kultureller, kommunikativer und/oder psychischer Bedingungen einen erschwerten Zugang zum Lernen, Verhalten und Leben und weisen einen Förderbedarf auf.

(tiefer gehende Informationen sind dem Schulprogramm zu entnehmen, das auf einer eigenen

Unterseite zum Download als pdf-Datei bereit steht)